Woran du merkst, dass du deine Grenzen immer wieder übergehst

Überforderung beginnt nicht immer mit dem Gefühl, dass nichts mehr geht. Es kann sich manchmal ganz subtil und leise zeigen.

Du bist schneller gereizt als früher. Deine Gedanken kreisen, obwohl du eigentlich Feierabend hast. Du fühlst dich müde, kannst aber trotzdem nicht richtig abschalten.

Vielleicht bemerkst du auch, dass dir Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, zunehmend schwerfallen.

Gerade wenn du es gewohnt bist, viel Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein, fällt es dir möglicherweise schwer, solche Veränderungen ernst zu nehmen.

Du denkst: „Es ist gerade einfach viel los.“ Oder: „Wenn diese Woche vorbei ist, wird es besser.“

Doch deine Bedürfnisse und Belastungsgrenzen verdienen Aufmerksamkeit – nicht erst dann, wenn du vollkommen erschöpft bist.

Deine Gedanken kommen kaum zur Ruhe

Du gehst Gespräche immer wieder durch, hinterfragst Entscheidungen oder denkst ständig daran, was du noch erledigen musst.

Selbst in ruhigen Momenten fällt es dir schwer, gedanklich abzuschalten.

Du fühlst dich häufig angespannt oder innerlich unruhig

Vielleicht bemerkst du körperliche Anspannung, einen unruhigen Atem oder das Gefühl, ständig auf dem Sprung zu sein.

Dein Körper kann dir Hinweise darauf geben, dass du gerade viel Belastung erlebst.

Du reagierst schneller gereizt oder emotional

Kleinigkeiten bringen dich aus der Ruhe. Du hast weniger Geduld oder bemerkst, dass du deine Bedürfnisse lange zurückhältst, bis sie sich irgendwann sehr deutlich bemerkbar machen.

Du fühlst dich erschöpft, erlaubst dir aber keine Pause

Obwohl du müde bist, machst du weiter.

Vielleicht glaubst du, erst noch etwas leisten zu müssen, bevor du dich ausruhen darfst. Oder du fühlst dich schuldig, wenn du Zeit nur für dich nutzt.

Du verlierst den Kontakt zu dem, was du brauchst

Du weißt genau, was andere von dir erwarten. Aber wenn dich jemand fragt, was du gerade brauchst oder möchtest, fällt dir eine Antwort schwer.

Du orientierst dich stärker an Verpflichtungen und Erwartungen als an deinen eigenen Bedürfnissen.

Du hast immer weniger Freude an deinem Alltag

Vielleicht erledigst du vieles nur noch, weil es eben getan werden muss.

Was dich früher begeistert hat, fühlt sich zunehmend anstrengend an. Du fragst dich, wann du zuletzt etwas nur für dich getan hast.

Diese Signale sind kein persönliches Versagen.

Sie können Hinweise darauf sein, dass deine aktuelle Belastung zu hoch ist oder wichtige Bedürfnisse zu kurz kommen.

Nicht jedes dieser Anzeichen bedeutet, dass du auf einen Burnout zusteuerst. Ähnliche Beschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben.

Wichtig ist, Veränderungen in deinem Befinden ernst zu nehmen und bei anhaltenden oder starken Beschwerden medizinischen oder psychotherapeutischen Rat einzuholen.

Burnout-Prävention bedeutet, früher hinzuschauen.

Nicht erst dann, wenn du keine Kraft mehr hast.

Sondern dann, wenn du bemerkst, dass du dich immer häufiger übergehst, deine Grenzen nicht mehr wahrnimmst oder dich dauerhaft unter Druck setzt.

Im Coaching können wir gemeinsam daran arbeiten, deine persönlichen Stressmuster besser zu verstehen, deine Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und einen gesünderen Umgang mit Belastung und Erholung zu entwickeln.

Wenn du Unterstützung in dem Bereich möchtest, kannst du hier dein kostenfreies Erstgespräch (online oder vor Ort in Bochum) buchen.

Nathalie

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